Vegetationsbrand in Lauterbach
Am 23. April 2026 gegen 11:40 Uhr wurde die Feuerwehr Lauterbach zu einem Vegetationsbrand im Gemeindegebiet alarmiert.
Beim Eintreffen des Kommandanten wurde die Lage erkundet. Aufgrund der Ausdehnung des Brandes sowie der schwierigen Topografie wurde das Einsatzstichwort von „Vegetationsbrand 1“ auf „Vegetationsbrand 2“ erhöht. Entsprechend der gültigen Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) erfolgte die Nachalarmierung weiterer Kräfte, darunter die Feuerwehr Schramberg mit den Einsatzabteilungen Schramberg und Tennenbronn.
Vor Ort stellte sich die Lage wie folgt dar: Eine Wiesenfläche von über 300 Quadratmetern stand in Brand. Die Brandbekämpfung wurde durch die sehr steile Hanglage erheblich erschwert.
Die Feuerwehr Lauterbach leitete umgehend die Löschmaßnahmen von der Dorfseite ein. Den Einsatzabschnitt „Schwabenhof“ führte Abschnittsleiter Bernd Haas. Parallel dazu unterstützte die Einsatzabteilung Schramberg unter der Leitung von Stadtbrandmeister Patrick Wöhrle, in seiner Funktion als Zugführer vom Dienst (ZvD), die Brandbekämpfung von der Bergseite. Er übernahm hierbei den Einsatzabschnitt „Haus Berlin“.
Die Einsatzabteilung Tennenbronn wurde mit dem Aufbau einer Wasserversorgung über das Gebäude „Haus Berlin“ beauftragt. Aufgrund ihrer Spezialisierung auf die Wasserförderung innerhalb der Gesamtstadt Schramberg konnte so eine stabile Löschwasserversorgung sichergestellt werden.
Durch das koordinierte Vorgehen aller eingesetzten Kräfte unter der Einsatzleitung des Kommandanten der Feuerwehr Lauterbach, Nigel Broghammer, konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht und vollständig gelöscht werden.
Neben den Feuerwehren waren auch der Kreisbrandmeister Phillip Glunz, die Drohnenstaffel des Landkreises Rottweil aus Villingendorf, das THW Schramberg mit einem Fachberater, die Führungsgruppe Aichhalden/Hardt/Lauterbach (AHL), der Rettungsdienst sowie die DRK-Bereitschaft Lauterbach im Einsatz.
Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte beteiligt.





















