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Multiplikatorenschulung Brandschutzerziehung in Kindergärten

Am 25. April 2026 fand von 08:00 bis 16:00 Uhr im Gerätehaus Seedorf eine Multiplikatorenschulung zum Thema Brandschutzerziehung in Kindergärten statt.
Die Veranstaltung wurde vom Fachgebiet Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung im Landkreis Rottweil in Kooperation mit dem entsprechenden Fachgebiet im Landkreis Tübingen durchgeführt. Grundlage der Schulung bildete das im Landkreis Tübingen entwickelte Konzept „BeBa out of the box“.
Insgesamt nahmen 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 9 Feuerwehren sowie 11 Abteilungen an der Schulung teil. Für die Verpflegung sorgte der Kreisfeuerwehrverband Rottweil hierfür gilt ein herzlicher Dank.
Die Schulung wurde durch Jürgen Eberhardt eröffnet, der zugleich die Grüße des Fachgebietsleiters Christian Mauritz überbrachte, welcher leider persönlich verhindert war.
Tagesablauf und Inhalte
Der Schulungstag begann mit einer Begrüßung und einer Einführung in die grundlegenden Kompetenzen der Brandschutzerziehung. Dabei wurde insbesondere geklärt, was unter „BeBa“ (Brandschutzerziehung und -aufklärung) zu verstehen ist.
Im weiteren Verlauf wurden folgende Themen behandelt:
• Vorstellung des Verbandes und des Fachgebietes
• Erläuterung der Fachempfehlung
• Definition der Ziele der Brandschutzerziehung
• Rechtliche Grundlagen
• Pädagogische Ansätze in der Arbeit mit Kindern
• Öffentlichkeitsarbeit
• Gefährdungsbeurteilung
Ein zentraler Bestandteil war die Vorstellung des Konzepts „BeBa out of the box“, bei dem die Teilnehmenden einen umfassenden Überblick über Aufbau und Inhalte erhielten.
Praktischer Teil
Im praktischen Teil wurde das Grundmodul des Konzepts gemeinsam durchgespielt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer übernahmen dabei unterschiedliche Rollen, wie zum Beispiel:
• ein schüchternes Kind
• streitende Kinder
• ein Kind, das zu allem eine Geschichte weiß
Diese Übung sorgte nicht nur für viele Lacher, sondern vermittelte vor allem wertvolle praktische Erfahrungen im Umgang mit unterschiedlichen Situationen und Verhaltensweisen von Kindern.
Anschließend erfolgte eine Gruppenarbeit, in der die restlichen „Koffer“ des Konzepts erarbeitet wurden. Die Ergebnisse wurden im Anschluss von den einzelnen Gruppen präsentiert.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Feedbackrunde, in der die Teilnehmenden ihre Eindrücke schildern konnten.

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