Gebäudebrand B4Y in Dornhan-Weiden eine Person wurde verletzt
Am 19.03.2026 wurde die Gesamtwehr der Feuerwehr Dornhan um 22:39 Uhr zu einem Gebäudebrand mit Menschenleben in Gefahr (Alarmstufe B4Y) nach Dornhan-Weiden alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich folgende Lage dar: Ein Dachstuhlbrand hatte sich bereits über das gesamte Gebäude ausgedehnt, welches sich in Vollbrand befand. Aufgrund der intensiven Brandausbreitung wurde umgehend eine Brandbekämpfung im Außenangriff eingeleitet.
Der 46-jährige Hauseigentümer erlitt mittelschwere Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst in eine Klinik im Landkreis transportiert.
Parallel zu den ersten Löschmaßnahmen wurde eine Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke aufgebaut, um eine ausreichende Löschwasserversorgung sicherzustellen.
Die Führungsgruppe Nord wurde ebenfalls zur Einsatzstelle alarmiert und unterstützte die Einsatzleitung unter der Leitung von Daniel Pineda. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Frank Pfau befand sich ebenfalls vor Ort.
Der Rettungsdienst war mit einem Großaufgebot im Einsatz, darunter drei Rettungswagen (RTW) sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF). Zusätzlich unterstützte die DRK-Bereitschaft Dornhan die Maßnahmen. Auch der Kreisbereitschaftsleiter vom DRK Carsten Rinke war an der Einsatzstelle anwesend.
Die Zentrale Feuerwehrwerkstatt des Landkreises war mit dem Abrollbehälter Atemschutz vor Ort und unterstützte die Einsatzmaßnahmen. Die ENRW stellte das Gebäude stromlos, um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Im weiteren Einsatzverlauf wurde zudem eine Drohne eingesetzt, um das Gebäude aus der Luft zu erkunden und Lagebilder im Bereich der Stromleitungen zu gewinnen.
Die Polizei war ebenfalls vor Ort. Im weiteren Verlauf wurde die Kriminalpolizei hinzugezogen, um die Ermittlungen zur Brandursache aufzunehmen. Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar.
Aufgrund der Gefahrenlage erfolgte die Brandbekämpfung zunächst ausschließlich im Außenangriff, da der Dachstuhl bereits in Vollbrand stand. Weitere Maßnahmen und der Einsatzverlauf erfolgten lageabhängig.
Bürgermeister Markus Huber aus Dornhan verschaffte sich ebenfalls vor Ort ein Bild der Einsatzlage.















