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Busunfall: „BigLift“-Seminar in Dunningen

Feuerwehren aus Dunningen und Schramberg üben gemeinsam das Vorgehen bei einem Verkehrsunfall mit Großfahrzeugen – exemplarisch an einem ausrangierten Bus

Mitte November fand in Dunningen ein Tagesseminar zum Thema „BigLift“ statt. Da bei entsprechenden Alarmstichworten automatisch auch der Rüstwagen der Feuerwehr Schramberg hinzualarmiert wird, waren die Kameraden aus der Talstadt ebenfalls zum Seminar eingeladen.

Die Veranstaltung wurde unter strenger Einhaltung der 2G+-Regel durchgeführt, alle Teilnehmer waren entweder geimpft oder genesen und wurden sowohl am Freitag als auch am Samstag durch geschultes Personal getestet.

Durchgeführt vom Team von Heavy Rescue Germany, fand am Freitagabend eine theoretische Unterrichtseinheit statt, gefolgt von einem Praxisteil am Samstag. In der Theorie wurden Grundlagen wie Lageeinschätzung & Erkundung, Lastverteilung, das Abschätzen von Gewichten etc., vermittelt.

In der Praxis konnte im Anschluss daran dann das korrekte Anheben und sichern schwerer und großer Lasten trainiert werden. Ebenso war die stetige Sicherung der Last während des Hubs gegen seitliches Verrutschen Thema im Praxisteil.

Die korrekte Einschätzung der zielführenden Taktik und nötigen Technik, die jeweiligen Vor- und Nachteile von hydraulischen und pneumatischen Hubsystemen, sowie der richtige Einsatz der Anschlagmittel beim Hub wurden in mehreren Übungsdurchgängen in wechselnder Besetzung intensiv geübt. Auch die richtigen bzw. verschiedenen Ansatzpunkte wurden je nach Unterbau (Kreuzverbau und Sicherungsstützen) eingängig erörtert und von den Übungsgruppen in das vorgegebene Übungsszenario mit eingebunden.

Am Ende der interessanten Unterweisung waren die Teilnehmer einhellig der Meinung, dass sehr viel Wissenswertes vermittelt wurde und auch das realistische Übungsszenario eine Herausforderung war. Die Einsatzkräfte sehen sich für den Realeinsatz wesentlich besser gerüstet – allein die Möglichkeit an einem derartigen Objekt eine entsprechend Lage zu beüben ist einmaliges Erlebnis. Auch die Zusammenarbeit, bzw. das gemeinsame Üben der beteiligten Einheiten wurde als sehr positiv wahrgenommen und die Teilnehmer sind der Meinung, dass dies unbedingt für die Zusammenarbeit im Einsatz wichtig und notwendig ist – regelmäßige gemeinsame Übungsdienste sollen alsbald geplant werden.

Ein herzlicher Dank geht an die Firma FKM Buster, die den Übungsplatz in Seedorf zur Verfügung gestellt hatte, sowie an die Gerätewarte der Feuerwehr Dunningen für die Planung und Durchführung der Fortbildungsveranstaltung.

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