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	<title>Feuerwehr Dietingen &#8211; Kreisfeuerwehrverband Rottweil e.V.</title>
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	<description>Website des Kreisfeuerwehrverband Rottweil</description>
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		<title>Kaminbrand in Rotenzimmern geht glimpflich aus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Danny Barowka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 12:24:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am Samstagmorgen den 14.03.2025 wurde die Feuerwehr Dietingen um 09:30 Uhr mit den Abteilungen Rotenzimmern, Böhringen, Irslingen und Dietingen zu einem Kaminbrand in die Täbinger Straße nach Rotenzimmern alarmiert. Bei der Alarmierung wurde gemeldet, dass Flammen aus dem Kamin schlagen. Die Abteilung Rotenzimmern traf wenige Minuten nach der Alarmierung als erste Einheit an der Einsatzstelle ein. Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde zunächst eine Wasserversorgung über nahegelegene Unterflurhydranten aufgebaut, um im Ernstfall ein Übergreifen des Feuers auf das Gebäude verhindern zu können. Parallel dazu wurde die Lage im Gebäude erkundet. Im&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Am Samstagmorgen den 14.03.2025 wurde die Feuerwehr Dietingen um 09:30 Uhr mit den Abteilungen Rotenzimmern, Böhringen, Irslingen und Dietingen zu einem Kaminbrand in die Täbinger Straße nach Rotenzimmern alarmiert. Bei der Alarmierung wurde gemeldet, dass Flammen aus dem Kamin schlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abteilung Rotenzimmern traf wenige Minuten nach der Alarmierung als erste Einheit an der Einsatzstelle ein. Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde zunächst eine Wasserversorgung über nahegelegene Unterflurhydranten aufgebaut, um im Ernstfall ein Übergreifen des Feuers auf das Gebäude verhindern zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu wurde die Lage im Gebäude erkundet. Im Kamin wurde zu Einsatzbeginn eine starke Wärmeentwicklung festgestellt. Mithilfe einer Wärmebildkamera sowie Spiegeln wurde der Kamin kontrolliert und die Hitzeentwicklung lokalisiert. Zur weiteren Begutachtung wurde ein Schornsteinfeger hinzugezogen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Fall austretender Flammen standen die Einsatzkräfte im Gebäudeinneren mit einem mobilen Hochdruckschaumlöscher bereit, um schnell und mit geringem Wassereinsatz eingreifen zu können. Der Löscher kam aber nicht zum Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Lage rasch unter Kontrolle war, konnten die Abteilungen Dietingen und Irslingen nach kurzer Zeit wieder abrücken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach abschließender Kontrolle und Freigabe durch den Schornsteinfeger konnten auch die restlichen Feuerwehrabteilungen gegen 11:00 Uhr wieder abrücken. Die Feuerwehr Dietingen war mit insgesamt 49 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen im Einsatz.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Fotos und Text: Gesamtfeuerwehr Dietingen &#8211; Matthias Seemann</p>
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		<title>Großbrand in Dietingen: Dachstuhl in Flammen – 99 Einsatzkräfte im Einsatz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2025 13:51:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem seltenen Alarmstichwort „B5 – Explosion mit anschließendem Brand“ wurde am Dienstagabend gegen 18:30 Uhr die Gesamtfeuerwehr Dietingen sowie die Überlandhilfe aus Rottweil in die Unterdorfstraße gerufen. Die Integrierte Leitstelle Rottweil löste umgehend Großalarm aus. Neben zahlreichen Feuerwehrkräften wurden auch der Rettungsdienst, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und das Technische Hilfswerk (THW) alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Dachstuhl einer Doppelhaushälfte bereits in Vollbrand. Auch eine Terrassenüberdachung auf der Rückseite des Gebäudes hatte Feuer gefangen. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde vorsorglich eine Warnmeldung über die Warn-App an&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit dem seltenen Alarmstichwort „B5 – Explosion mit anschließendem Brand“ wurde am Dienstagabend gegen 18:30 Uhr die Gesamtfeuerwehr Dietingen sowie die Überlandhilfe aus Rottweil in die Unterdorfstraße gerufen. Die Integrierte Leitstelle Rottweil löste umgehend Großalarm aus. Neben zahlreichen Feuerwehrkräften wurden auch der Rettungsdienst, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und das Technische Hilfswerk (THW) alarmiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Dachstuhl einer Doppelhaushälfte bereits in Vollbrand. Auch eine Terrassenüberdachung auf der Rückseite des Gebäudes hatte Feuer gefangen. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde vorsorglich eine Warnmeldung über die Warn-App an die Bevölkerung ausgegeben – diese konnte jedoch nach etwa einer Stunde wieder aufgehoben werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf die zweite Haushälfte weitgehend verhindert werden. Glücklicherweise blieben alle Bewohner unverletzt. Sie kamen zunächst bei Bekannten unter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt waren 99 Einsatzkräfte mit 30 Fahrzeugen vor Ort, die unter der Einsatzleitung von Roman Jauch arbeiteten. Auch Bürgermeister Felix Hezel verschaffte sich persönlich ein Bild von der Lage. Nach den Löscharbeiten mussten mithilfe einer Wärmebildkamera kleinere Glutnester lokalisiert und gezielt abgelöscht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die genaue Ursache des Feuers ist derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei Rottweil hat die Ermittlungen aufgenommen. Berichte über Explosionen im hinteren Bereich des Gebäudes konnten bislang nicht bestätigt werden.</p>



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		<title>Großangelegter Übungstag der Freiwilligen Feuerwehr Dietingen – Wasserförderung und Digitalfunk im Fokus</title>
		<link>https://kfv-rw.de/grossangelegter-uebungstag-der-freiwilligen-feuerwehr-dietingen-wasserfoerderung-und-digitalfunk-im-fokus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Danny Barowka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Mar 2025 18:37:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehr]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehr Dietingen]]></category>
		<category><![CDATA[Übung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Freiwillige Feuerwehr Dietingen führte am vergangenen Samstag einen groß angelegten Übungstag in Gösslingen durch. Alle fünf Abteilungen der Gemeindewehr nahmen daran teil. Bei der Übung standen insbesondere die Wasserförderung über lange Wegstrecken mit erheblichen Höhenunterschieden sowie die bevorstehende Umstellung auf Digitalfunk im Mittelpunkt. Die Übung startete um 09:00 Uhr und erstreckte sich über den gesamten Vormittag. Insgesamt waren 59 Einsatzkräfte im Übungseinsatz, die gemeinsam ein komplexes Szenario bewältigten. Der Schwerpunkt lag nicht auf der Schnelligkeit, sondern auf der praxisnahen Umsetzung der vielfältigen Aufgaben. Technisch anspruchsvolle Wasserförderung Ein zentrales Element&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Freiwillige Feuerwehr Dietingen führte am vergangenen Samstag einen groß angelegten Übungstag in Gösslingen durch. Alle fünf Abteilungen der Gemeindewehr nahmen daran teil. Bei der Übung standen insbesondere die Wasserförderung über lange Wegstrecken mit erheblichen Höhenunterschieden sowie die bevorstehende Umstellung auf Digitalfunk im Mittelpunkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Übung startete um 09:00 Uhr und erstreckte sich über den gesamten Vormittag. Insgesamt waren 59 Einsatzkräfte im Übungseinsatz, die gemeinsam ein komplexes Szenario bewältigten. Der Schwerpunkt lag nicht auf der Schnelligkeit, sondern auf der praxisnahen Umsetzung der vielfältigen Aufgaben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Technisch anspruchsvolle Wasserförderung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Element der Übung war die Wasserentnahme aus dem Schwarzenbach und die anschließende Förderung über eine knapp 1.000 Meter lange Schlauchleitung bis zum hochgelegenen Ortsende von Gösslingen. Dabei mussten über 80 Höhenmeter überwunden werden – eine Herausforderung, die in zwei Abschnitte unterteilt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im ersten Abschnitt wurde das Wasser vom Schwarzenbach bis auf Höhe der Kirche gepumpt, wo es in zwei provisorisch errichtete Pufferbecken eingespeist wurde. Diese Becken wurden mit Steckleiterelementen und Planen aufgebaut und dienten der Stabilisierung der Wasserversorgung – ein bewährtes Mittel, um Versorgungsschwankungen auszugleichen und einen gleichmäßigen Förderdruck sicherzustellen. Im zweiten Abschnitt erfolgte der Weitertransport des Wassers bis zum Ortsende.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Übung kamen bis zu sieben Pumpen zeitgleich zum Einsatz, um den erforderlichen Druck und somit die benötigte Wassermenge aufrechtzuerhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Störungen bewusst eingeplant</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Erhöhung des Übungsniveaus wurden gezielt technische Störungen simuliert, wie sie unter regulären Einsatzbedingungen auch vorkommen können. So wurde unter anderem der Ausfall einer Pumpe sowie ein geplatzter Schlauch in das Szenario integriert. In beiden Fällen musste die gesamte Schlauchleitung entleert und die Wasserförderung anschließend neu aufgebaut werden – eine Maßnahme, die im Ernstfall wertvolle Zeit kosten kann und entsprechend geübt sein will.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres, besonders forderndes Teilstück der Übung bestand darin, die Wasserförderung ohne die beiden Pufferbecken zu betreiben. Diese Variante erforderte eine präzise Abstimmung aller eingesetzten Pumpen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Digitalfunk im Live-Test</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zur technischen Übung sollte dieser Vormittag auch als große Funkprobe dienen. Hintergrund ist die bevorstehende Umstellung vom analogen 4-Meter-Funk auf Digitalfunk. Die Übung bot die ideale Gelegenheit, um unter realen Bedingungen die neuen Kommunikationswege und Gerätschaften zu testen und den Umgang mit den digitalen Endgeräten weiter zu festigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Logistik als zentrale Stütze</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die logistischen Anforderungen waren nicht zu unterschätzen. Der Mannschaftstransportwagen der Gemeindewehr übernahm dabei ein breites Aufgabenspektrum: Er brachte technisches Equipment an die jeweiligen Einsatzabschnitte, stellte den Nachschub von Treibstoff und Akkus sicher und diente als Bindeglied zum Informationsaustausch zwischen den Abschnitten und der Einsatzleitung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Übung endete gegen 13:30 Uhr. Gesamtkommandant Dominik Weißer zeigte sich mit dem Verlauf sehr zufrieden. Die gesteckten Übungsziele konnten erreicht werden, und alle beteiligten Abteilungen sammelten wertvolle Erfahrungen für den Ernstfall.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Text und Fotos: Gesamtfeuerwehr Dietingen</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="840" height="630" data-id="9588" src="https://kfv-rw.de/wp-content/uploads/2025/03/5-840x630.jpg" alt="" class="wp-image-9588" srcset="https://kfv-rw.de/wp-content/uploads/2025/03/5-840x630.jpg 840w, https://kfv-rw.de/wp-content/uploads/2025/03/5-487x365.jpg 487w, https://kfv-rw.de/wp-content/uploads/2025/03/5-768x576.jpg 768w, https://kfv-rw.de/wp-content/uploads/2025/03/5-1536x1152.jpg 1536w, https://kfv-rw.de/wp-content/uploads/2025/03/5-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></figure>



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		<title>600 Strohballen in Brand &#124; 200 Einsatzkräfte auf 40 Fahrzeugen &#124; Über 5 Kilometer Schlauchleitung &#8211; Herausfordernder Feuerwehreinsatz an landwirtschaftlichem Gebäude dauert das ganze Wochenende</title>
		<link>https://kfv-rw.de/600-strohballen-in-brand-200-einsatzkraefte-auf-40-fahrzeugen-ueber-5-kilometer-schlauchleitung-herausfordernder-feuerwehreinsatz-an-landwirtschaftlichem-gebaeude-dauert-das-ganze-wochenende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Danny Barowka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Mar 2024 18:08:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Einsätze 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehr]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehr Dietingen]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehr GW Mess]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehr Rottweil]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehr Sulz]]></category>
		<category><![CDATA[stellv. KBM]]></category>
		<category><![CDATA[THW]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Feuerwehr Dietingen wurde am Samstag, den 02.03.2024, um 11.37 Uhr mit allen Abteilungen in den Vollalarm versetzt und nach Rotenzimmern gerufen. Grund war der Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes „auf dem Esch“ zwischen Rotenzimmern und Täbingen. Eine große dunkle Rauchsäule war bereits zum Zeitpunkt der Alarmierung weit über die Gemeindegrenze sichtbar. Löscharbeiten begannen innerhalb weniger Minuten Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung traf die Feuerwehrabteilung Rotenzimmern am Einsatzort ein. Flammen schlugen zu diesem Zeitpunkt bereits aus der Lagerhalle, in welcher neben landwirtschaftlichen Geräten auch etwa 600 Ballen an Stroh untergebracht&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Feuerwehr Dietingen wurde am Samstag, den 02.03.2024, um 11.37 Uhr mit allen Abteilungen in den Vollalarm versetzt und nach Rotenzimmern gerufen. Grund war der Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes „auf dem Esch“ zwischen Rotenzimmern und Täbingen. Eine große dunkle Rauchsäule war bereits zum Zeitpunkt der Alarmierung weit über die Gemeindegrenze sichtbar.</p>
<p><strong>Löscharbeiten begannen innerhalb weniger Minuten</strong><br />
Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung traf die Feuerwehrabteilung Rotenzimmern am Einsatzort ein. Flammen schlugen zu diesem Zeitpunkt bereits aus der Lagerhalle, in welcher neben landwirtschaftlichen Geräten auch etwa 600 Ballen an Stroh untergebracht waren. Personen oder Tiere waren keine im Gebäude.</p>
<p>Die Rotenzimmerner Wehrleute bauten zügig eine Wasserversorgung auf, um mit der Brandbekämpfung durch die offene Vorderseite beginnen zu können. Eine 50.000 Liter fassende Zisterne bot genügend Wasser für die erste Phase der Brandbekämpfung. Innerhalb kurzer Zeit stand so die erste Wasserversorgung und eine Brandbekämpfung konnte mit mehreren Strahlrohren durchgeführt werden.</p>
<p>Die anderen eintreffenden Abteilungen der Dietinger Wehr unterstützen nach ihrem Eintreffen unverzüglich bei den Löscharbeiten. In Abhängigkeit der Windrichtung und Rauchentwicklung war die Brandbekämpfung an gefährdeten Gebäudeteilen nur für Atemschutzgeräteträger möglich. Die Feuerwehren aus Täbingen, Leidringen und Rosenfeld kamen als Überlandhilfe zum Einsatzort. Zu diesem Zeitpunkt war schon klar, dass sich es sich wohl um einen zeitintensiven Feuerwehreinsatz handeln dürfte.</p>
<p>Zusätzlich zu den Löscharbeiten am Boden wurde die Drehleiter der Feuerwehr Oberndorf in Stellung gebracht. Mit ihr war eine Brandbekämpfung aus anderen Winkeln möglich, was ein effizienteres Ablöschen erlaubt.</p>
<p><strong>Herausforderung: Wasserversorgung<br />
</strong>Nach dem Einleiten der ersten Löscharbeiten kristallisierte sich die Wasserversorgung als die größte Herausforderung bei diesem Einsatz heraus. Die 50.000 Liter an Löschwasser aus der Zisterne reichten nur für knapp 15 Minuten. Es musste also eine stabile Wasserversorgung zu dem fernab von der Ortsbebauung gelegenen Einsatzort gebracht werden. Zum ersten Hydranten nach Rotenzimmern betrug die Strecke etwa 1,5 Kilometer, nach Täbingen hingegen etwa 2,0 Kilometer.</p>
<p>Bis zum Aufbau einer stabilen Wasserversorgung wurden Tanklöschfahrzeuge aus Oberndorf und Rottweil im Pendelverkehr eingesetzt, die ihr Wasser aus den umliegenden Ortsnetzen bezogen. Die Fahrzeuge wurden bereits frühzeitig alarmiert. Aufgrund des hohen Wasserbedarfs genügte das herbeigeschaffte Wasser jedoch nicht, um eine kontinuierliche Brandbekämpfung zu gewährleisten, wodurch es zu Unterbrechungen bei den Löscharbeiten kam.</p>
<p>Für den Aufbau der Wasserversorgung wurden zwei Ansätze verfolgt. Einerseits wurde seitens der Täbinger und Rotenzimmerner Feuerwehr eine Schlauchleitung nach Täbingen aufgebaut, von wo aus Wasser aus dem Leitungsnetz hätte entnommen werden können. Parallel wurde durch die Einsatzkräfte aus dem Landkreis Rottweil eine Schlauchleitung nach Rotenzimmern aufgebaut. Aufgrund des großen Höhenunterschieds von über 100 Metern mussten mehrere mobile Pumpen zwischengeschaltet werden – sonst hätte das Wasser nicht zur Einsatzstelle transportiert werden können. Auch diese Schlauchleitung wurde an das öffentliche Leitungsnetz angeschlossen, um schnell mit der Wasserentnahme beginnen zu können.</p>
<p>Zunächst wurde die Wasserleitung aus Rotenzimmern genutzt, um die Einsatzstelle zu versorgen. Um auftretende Versorgungsschwankungen auszugleichen, wurde die Zisterne als Pufferspeicher verwendet.</p>
<p>Im Einsatzverlauf kam es zu einem erheblichen Wasserrohrbruch in Rotenzimmern, weshalb die Wasserversorgung in weiten Teilen des Ortes vom frühen Samstagnachmittag bis zum Sonntagmittag komplett zum Erliegen gekommen ist. Die Wehrleute bauten die Wasserversorgung im Anschluss um und begannen mit der Wasserentnahme aus der Schlichem. Die Wasserversorgung war von diesem Zeitpunkt an über den kompletten Einsatzverlauf stabil.</p>
<p>Die Feuerwehr entschloss sich, eine Reserveleitung von der Einsatzstelle hin zur Schlichem aufzubauen. Durch diese zweite Leitung hätte beim Ausfall der ersten Leitung eine Wasserentnahme sichergestellt werden können.</p>
<p>Zum Aufbau dieser Leitung wurde der „Abrollcontainer Schlauch“ schon vor dem Wasserrohrbruch angefordert. Die Kameraden des Abrollcontainers bauten die zweite Wasserversorgung auf, während die Wehrleute an der Einsatzstelle ihren Fokus weiter auf der Brandbekämpfung belassen konnten.</p>
<p>Um in Täbingen keinen Wasserrohrbruch zu riskieren, wurde diese Leitung nur kurzeitig genutzt, als die Wasserversorgung aus Rotenzimmern zusammengebrochen ist.</p>
<p>In Summe wurden so allein für die Wasserversorgung hin zur Einsatzstelle eine Leitungslänge von etwa 5 Kilometern benötigt.</p>
<p><strong>Düngemittel als Gefahrenquelle<br />
</strong>Bereits im frühen Einsatzverlauf wurde in der Halle lagerndes Düngemittel festgestellt. Durch das Verbrennen von Düngemittel können gesundheitsschädliche Gefahrenstoffe entstehen, welche für die Einsatzkräfte und die umliegende Bevölkerung hätten problematisch werden können.</p>
<p>Zur Messung und gegebenenfalls Identifizierung solcher Stoffe wurde der „Gerätewagen Messtechnik“ aus Schramberg-Sulgen nach Rotenzimmern gerufen. Aufgrund erster Messergebnisse mussten die Löscharbeiten wegen einer unklaren Gefahrenlage für etwa eine Stunde unterbrochen werden.</p>
<p>Nach Klärung der Lage mit dem Fachberater für Chemie konnte die Einsatzstelle wieder freigegeben werden, woraufhin die Einsatzkräfte die Löscharbeiten fortsetzten.</p>
<p><strong>Langwierige Löscharbeiten durch Stroh<br />
</strong>Die rund 600 Strohballen in der Lagerhalle stellten im Einsatzverlauf eine besondere Herausforderung dar. Bereits beim Eintreffen der Wehrleute stand das getrocknete Material in Brand.</p>
<p>Problematisch bei den Löscharbeiten von Stroh ist das immer wieder auftretende Aufflammen von nur oberflächlich gelöschtem Stroh. Kleinste Glutnester innerhalb der gepressten Ballen können für ein Wiederaufflammen des kompletten Brandguts sorgen. Die Wehrleute entschieden sich deshalb, das brennende Stroh aus der Halle zu schaffen, auseinanderzuziehen, äußerst gründlich abzulöschen und dann zu lagern.</p>
<p>Das erfordert nicht nur sehr viel Zeit, Wasser und Einsatzkräfte, sondern auch spezielles Gerät. Deshalb wurde das THW gerufen, die mit einem geeigneten Radlader das Brandgut sicher aus der Halle schafften. Außerhalb der Halle standen dann mehrere Bagger bereit, die das Stroh auseinanderzogen, welches dann parallel abgelöscht wurde. Aufgrund der eintretenden Dunkelheit leuchtete das THW die Einsatzstelle aus, sodass die Löscharbeiten nachts nicht unterbrochen werden mussten.</p>
<p>Die Löscharbeiten dauerten bis 03.00 Uhr nachts an. Zu diesem Zeitpunkt war die Halle leer und das Stroh abgelöscht. Die Rotenzimmerner Wehrleute übernahmen zusammen mit dem Gesamtkommandant der Dietinger Wehr die Brandwache bis Sonntagmorgen 07.00 Uhr.</p>
<p><strong>Aufräumarbeiten und Nachlöscharbeiten am Sonntag<br />
</strong>Die Pause war für die Dietinger Wehr aber nur von kurzer Dauer. Bereits um 10.00 Uhr rückten die Einsatzkräfte geplant wieder an der Einsatzstelle an.</p>
<p>Ziel war es, schwelende Brände innerhalb des Strohs abzulöschen. Die Wehrleute zogen die betroffenen Strohhaufen gezielt auseinander und löschten die entstandenen Glutnester mit mehreren Einsatztrupps gezielt ab. Die am Brandobjekt befindliche Zisterne wurde mit Wasser befüllt, um eventuell notwendige kleinere Nachlöscharbeiten mit einer lokalen Wasserversorgung ablöschen zu können.</p>
<p>Anschließend wurden die Schlauchleitungen nach Rotenzimmern hin abgebaut, leicht verdrecktes Material stellenweise vor Ort gereinigt sowie sortiert und kontaminiertes Material zum Abtransport durch die Zentrale Feuerwehrwerkstatt in Schramberg fertig gemacht. Die Einsatzfahrzeuge kehrten gegen 14.00 Uhr in die Gerätehäuser zurück, wo sie wieder einsatzbereit gemacht wurden.</p>
<p><strong>Letzte Löscharbeiten am Sonntagabend<br />
</strong>Um 17.00 Uhr traf sich die Feuerwehrabteilung Rotenzimmern dann zu letzten routinemäßigen Nachlöscharbeiten. Sichtbare Glutnester mit mäßiger Rauchentwicklung wurden vom Bagger auseinandergezogen und abgelöscht. Dazu wurde das Wasser aus der örtlichen Zisterne verwendet. Einsatzende konnte um 19.00 Uhr vermeldet werden. Finale Aufräumarbeiten standen dann am Montagabend an.</p>
<p><strong>Großaufgebot an Einsatzkräften<br />
</strong>Im Einsatzverlauf waren rund 200 Einsatzkräfte auf etwa 40 Fahrzeugen vor Ort. Neben der Feuerwehr mit zahlreichen Lösch- und Spezialkräften war das THW, die Polizei und das DRK „auf dem Esch“ in Rotenzimmern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotos: Feuerwehr Dietingen</p>
<p>
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</p>
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		<title>Verladeunfall &#8211; Container in Industriegebiet in Böhringen schlägt Leck und löst Feuerwehreinsatz aus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2023 06:30:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Einsätze 2023]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehr Dietingen]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei Verladearbeiten in einem Industriegebiet in Böhringen geriet am Dienstag, 26.09.2023 gegen 18:00 Uhr ein Container an einem mobilen Verladekran aus ungeklärter Ursache plötzlich in Schräglage und stürzte aus mehreren Metern Höhe ungebremst zu Boden. Der mit einer klebrigen Flüssigkeit zur Bearbeitung von Papierprodukten befüllte Silocontainer schlug dabei leck. Es ergossen sich ca. 11.500 Liter einer zähen und klebrigen Flüssigkeit über den Hof der Firma. Die zunächst alarmierten Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Dietingen aus den Ortsteilen Böhringen und Rotenzimmern (Hilfeleistungseinsatz „H1“) alarmierten nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle und nach&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Verladearbeiten in einem Industriegebiet in Böhringen geriet am Dienstag, 26.09.2023 gegen 18:00 Uhr ein Container an einem mobilen Verladekran aus ungeklärter Ursache plötzlich in Schräglage und stürzte aus mehreren Metern Höhe ungebremst zu Boden. Der mit einer klebrigen Flüssigkeit zur Bearbeitung von Papierprodukten befüllte Silocontainer schlug dabei leck. Es ergossen sich ca. 11.500 Liter einer zähen und klebrigen Flüssigkeit über den Hof der Firma. Die zunächst alarmierten Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Dietingen aus den Ortsteilen Böhringen und Rotenzimmern (Hilfeleistungseinsatz „H1“) alarmierten nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle und nach einer ersten Lageerkundung wegen des umfangreichen Schadenbilds umgehend die Abteilungen aus Irslingen und Dietingen nach. Ebenso wurden zeitnah die Wasserwerke über eine mögliche Verunreinigung der Abwässer durch industrielle Stoffe von Einsatzleiter Dominik Weißer informiert.</p>
<p>Neben der Sicherung des leckgeschlagenen Silocontainers konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf das Auffangen der weißen und klebrigen Flüssigkeit auf dem Betriebsgelände der Firma. Leider konnte wegen des massiven Austritts der Flüssigkeit aus dem Container der Eintritt der Substanz in das Abwassersystem des Ortes nicht verhindert werden. Für Mensch und Umwelt bestand aber weder während des Austritts der Flüssigkeit, noch zu einem anderen Zeitpunkt des Einsatzes eine Gefahr. Es handelte sich nicht um einen Einsatz in Bezug auf Gefahrgut. Dieses wurde sowohl von den Facharbeitern des Betriebes, als auch von einem hinzugerufenen Fachmann aus dem Landratsamt Rottweil vor Ort noch während des Einsatzes bestätigt.</p>
<p>Nachdem über ein manuell angelegtes Sammelbecken einiges der klebrigen Flüssigkeit aufgefangen und in Spezialbehälter abgepumpt werden konnte, galt es parallel über einen Lageplan des Abwassersystems des Ortsteils Böhringen festzustellen, in welchen Kanälen sich die weiße und ungefährliche, aber klebrige Flüssigkeit ihren Weg gebahnt hatte. Dazu wurden mehrere Einsatzfahrzeuge auf Kontrollfahrt geschickt, um an ausgewählten Knotenpunkten in Böhringen eine Sichtung in den Abwasserschächten vorzunehmen.</p>
<p>In Zusammenarbeit und nach Genehmigung durch das Landratsamt Rottweil wurde sicherheitshalber eine Spülung der betroffenen Abwasserleitungen durchgeführt. Die ausgetretene Flüssigkeit wurde durch den Einsatz von Wasser verdünnt und der Abfluss in den Kanälen damit beschleunigt. Die Maßnahmen wurden von den Wasserwerken überwacht. Für die Aufräumarbeiten wurde im Einsatzverlauf die Schlauchwerkstatt aus Schramberg-Sulgen zur Einsatzstelle gerufen, um das verunreinigte Schlauchmaterial aufzunehmen und fachgerecht zu reinigen. Im Einsatz war die Feuerwehr Dietingen mit fünf Fahrzeugen und 42 Einsatzkräften, sowie die Polizei Rottweil mit einer Streifenwagenbesatzung. Das Einsatzende konnte gegen 21:30 Uhr vermeldet werden.</p>
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		<item>
		<title>Schwerer Verkehrsunfall zwischen Dietingen und Böhringen</title>
		<link>https://kfv-rw.de/schwerer-verkehrsunfall-zwischen-dietingen-und-boehringen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2023 14:20:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Einsätze 2023]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehr Dietingen]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehr Rottweil]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Samstagnachmittag den 25. Februar 2023 gegen 13:30 Uhr auf der Kreisstraße K5562 zwischen Dietingen und Böhringen. Allein beteiligt kam der Fahrer eines dunklen VWs mit hoher Geschwindigkeit auf einem abschüssigen Teilstück der Ortsverbindungsstraße zunächst von der Fahrbahn ab, fuhr eine Böschung hinauf, touchierte im weiteren Verlauf einige Bäume, schleuderte zurück auf die Straße und kam letztendlich an einem kleinen Hang abseits der Gegenfahrbahn völlig demoliert zum Stehen. Unter dem Einsatzstichwort „Hilfeleistung 3, Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“, machten sich neben DRK und Notarzt auch&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Samstagnachmittag den 25. Februar 2023 gegen 13:30 Uhr auf der Kreisstraße K5562 zwischen Dietingen und Böhringen.</p>
<p>Allein beteiligt kam der Fahrer eines dunklen VWs mit hoher Geschwindigkeit auf einem abschüssigen Teilstück der Ortsverbindungsstraße zunächst von der Fahrbahn ab, fuhr eine Böschung hinauf, touchierte im weiteren Verlauf einige Bäume, schleuderte zurück auf die Straße und kam letztendlich an einem kleinen Hang abseits der Gegenfahrbahn völlig demoliert zum Stehen.</p>
<p>Unter dem Einsatzstichwort „Hilfeleistung 3, Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“, machten sich neben DRK und Notarzt auch die Feuerwehren aus Dietingen und Rottweil auf den Weg zur Unfallstelle. Die Freiwillige Feuerwehr Dietingen als ersteintreffende unterstütze den Ersthelfer bei der Betreuung des Patienten, sicherte das Fahrzeug gegen Wegrutschen ab, klemmte die Batterie des Unfallfahrzeugs ab und stellte den Brandschutz sicher. Die Feuerwehrabteilung aus Irslingen übernahm die Verkehrsabsicherung, die Reinigung der Fahrbahn und das Fällen der in Mitleidenschaft gezogenen Bäume am Straßenrand. Der Rüstzug der Freiwilligen Feuerwehr Rottweil musste nicht tätig werden. Der verletzte Fahrer konnte ohne weitere Unterstützung aus seinem Fahrzeug befreit werden. Er kam verletzt in eine Klinik.</p>
<p>Die Ermittlungen zum Unfallhergang hat die Polizei Rottweil übernommen.</p>
<p>In der Zeit der Unfallaufnahme und für die Bergungsarbeiten musste die Kreisstraße für etwa zwei Stunden voll gesperrt werden. Es wurde örtlich umgeleitet. Im Einsatz war die Freiwillige Feuerwehr Dietingen mit 21 Einsatzkräften auf vier Fahrzeugen und die Freiwillige Feuerwehr Rottweil mit 17 Einsatzkräften auf ebenfalls vier Fahrzeugen. Die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Gesamtkommandant der Dietinger Feuerwehr, Roman Jauch.</p>
<p>
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</p>
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		<item>
		<title>[B3] &#8211; unklare Rauchentwicklung aus Gebäude in Böhringen</title>
		<link>https://kfv-rw.de/b3-unklare-rauchentwicklung-aus-gebaeude-in-boehringen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 13:18:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Einsätze 2023]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehr Dietingen]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehr Oberndorf]]></category>
		<category><![CDATA[b3]]></category>
		<category><![CDATA[Böhringen]]></category>
		<category><![CDATA[Dietingen]]></category>
		<category><![CDATA[oberndorf]]></category>
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					<description><![CDATA[Starke Rauchentwicklung im Heizungskeller sorgt für Vollalarmierung der Feuerwehr Dietingen Erster Einsatz des Jahres für die Feuerwehr Dietingen &#124; Rauchwarnmelder alarmiert rechtzeitig &#124; 54 Einsatzkräfte vor Ort Die Feuerwehr Dietingen wurde am Samstagabend den 7. Januar 2023 in die Talstraße nach Böhringen gerufen. Alarmiert wurde wegen einer unklaren Rauchentwicklung im Gebäude. Den Notruf haben die Anwohnenden des Gebäudes selbst abgesetzt, nachdem der Rauchwarnmelder im Flur angeschlagen hat. Da ein Brand im Keller gemeldet wurde, alarmiere die Leitstelle gemäß dem Meldebild „B3“, was einer erhöhten Gefahrenlage entspricht. Deshalb wurde neben der&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Starke Rauchentwicklung im Heizungskeller sorgt für Vollalarmierung der Feuerwehr Dietingen<br />
</strong><em>Erster Einsatz des Jahres für die Feuerwehr Dietingen | Rauchwarnmelder alarmiert rechtzeitig | 54 Einsatzkräfte vor Ort</em></p>
<p>Die Feuerwehr Dietingen wurde am Samstagabend den 7. Januar 2023 in die Talstraße nach Böhringen gerufen. Alarmiert wurde wegen einer unklaren Rauchentwicklung im Gebäude. Den Notruf haben die Anwohnenden des Gebäudes selbst abgesetzt, nachdem der Rauchwarnmelder im Flur angeschlagen hat.</p>
<p>Da ein Brand im Keller gemeldet wurde, alarmiere die Leitstelle gemäß dem Meldebild „B3“, was einer erhöhten Gefahrenlage entspricht. Deshalb wurde neben der Gemeindefeuerwehr Dietingen mit allen Einsatzabteilungen automatisch die Feuerwehr Oberndorf mit ihrer Drehleiter alarmiert. Dies schreibt die Alarm- und Ausrückeordnung vor. Im Ernstfall kann so vor Ort schnell reagiert und Schaden abgewendet werden.</p>
<p>Nach der Alarmierung rückten 54 Einsatzkräfte auf sieben Fahrzeugen an. Die ersten Feuerwehrleute waren bereits nach wenigen Minuten vor Ort. Eine Wasserversorgung wurde über Unterflurhydranten aufgebaut. Im Ernstfall hätte die Wehr somit umgehend mit einer Brandbekämpfung beginnen können.</p>
<p>Beim Eintreffen wurde eine starke Rauchentwicklung im Heizraum festgestellt. Die Feuerwehr rückte deshalb unter Atemschutz vor. Um ein Ausbreiten des gesundheitsschädlichen Rauchs in das Gebäude zu verhindern, wurde seitens der Feuerwehr ein Rauchvorhang installiert. Ein offenes Feuer konnte nicht festgestellt werden. Die Ursache für die Rauchentwicklung war im ersten Moment also unklar.</p>
<p>Die Feuerwehr aus Oberndorf brachte ihre Drehleiter am Kamin in Stellung und prüfte das Geschehen von oben. Auch hier konnten keine Unregelmäßigkeiten festgestellt werden.</p>
<p>Die Gemeindefeuerwehr Dietingen verschaffte sich über ein kleines Kellerfenster einen zweiten Zugang zum Heizraum. Über diesen Zugang wurde der Raum mithilfe eines Überdrucklüfters schnell rauchfrei gesetzt.</p>
<p>Um ein Entflammen von brennbaren Materialien zu verhindern, wurde Holz aus dem Heizungskeller entfernt. Dazu bildete die Wehr eine Transportkette durch das Treppenhaus. Das Brandgut wurde vor dem Haus in sicherer Entfernung gelagert.</p>
<p>Nachdem die Materialien entfernt und der Raum rauchfrei gesetzt wurde, konnte der Brandhergang besser inspiziert werden. Bei der Hitzeentwicklung sind an der Decke laufende Wasserleitungen im Heizraum recht früh geschmolzen, die dann wiederum für ein Ablöschen des Brandherds sorgten.</p>
<p>Die Kombination aus Rauchwarnmelder, einer rechtzeitigen Alarmierung durch die Anwohnenden, dem schnellen Eingreifen der Dietinger Wehr und dem passiven Ablöschen durch die Wasserleitungen haben an dieser Einsatzstelle vermutlich ein größeres Schadensausmaß verhindert.</p>
<p>Die Polizei wurde mit alarmiert, um die Brandursache untersuchen zu können. Nachdem die Wehr die akute Gefahrenlage unter Kontrolle hatte, ließ sie die Arbeiten bis zum Abschluss der Polizeiarbeiten ruhen.</p>
<p>Einsatzende konnte gegen 22.45 Uhr vermeldet werden.</p>
<p>
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<a href='https://kfv-rw.de/wp-content/uploads/2023/01/IMG_6434-scaled.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="280" src="https://kfv-rw.de/wp-content/uploads/2023/01/IMG_6434-500x280.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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		<item>
		<title>Spektakulärer Verkehrsunfall nahe Gösslingen auf Gemeindeverbindungsweg</title>
		<link>https://kfv-rw.de/spektakulaerer-verkehrsunfall-nahe-goesslingen-auf-gemeindeverbindungsweg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Dec 2022 16:39:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Einsätze 2022]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehr Dietingen]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu einem spektakulären Verkehrsunfall kam es am Dienstag, 20.12.2022 gegen 16:40 Uhr nahe der Ortschaft Gösslingen auf dem Gemeindeverbindungsweg zwischen Rotenzimmern und Gösslingen. Dieser mit glimpflichem Ausgang für den Fahrzeuglenker – er wurde nur leicht verletzt. Nach ersten Erkenntnissen kam der Fahrer eines Transporters in einer scharfen Linkskurve von der Fahrbahn ab und schoss ungebremst einen steilen Abhang ca. 15 Meter unterhalb der Fahrbahn gelegen in ein Waldstück hinein. Das Dickicht und kleinere Bäume bremsten die rasante Fahrt etwas ab, bevor diese dann abrupt an einem kleinen Baum endete. Zum&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu einem spektakulären Verkehrsunfall kam es am Dienstag, 20.12.2022 gegen 16:40 Uhr nahe der Ortschaft Gösslingen auf dem Gemeindeverbindungsweg zwischen Rotenzimmern und Gösslingen. Dieser mit glimpflichem Ausgang für den Fahrzeuglenker – er wurde nur leicht verletzt. Nach ersten Erkenntnissen kam der Fahrer eines Transporters in einer scharfen Linkskurve von der Fahrbahn ab und schoss ungebremst einen steilen Abhang ca. 15 Meter unterhalb der Fahrbahn gelegen in ein Waldstück hinein. Das Dickicht und kleinere Bäume bremsten die rasante Fahrt etwas ab, bevor diese dann abrupt an einem kleinen Baum endete. Zum Glück, denn der Steilhang war an dieser Stelle noch nicht zu Ende. Der Fahrer konnte sich selbst aus seinem deformierten Fahrerhaus befreien und war beim Eintreffen der Rettungskräfte ansprechbar und auf Sicht so gut wie unversehrt.</p>
<p>Die Freiwillige Feuerwehr Dietingen, zunächst angerückt mit der Abteilung Gösslingen unter dem Kommando von Abteilungskommandant Roland Schwarz, unterstütze bei der Versorgung des verunglückten Fahrers, stellte den Brandschutz sicher und leuchtete die Einsatzstelle bei der schnell hereintretenden Dunkelheit aus. Unterstützung wurde dabei von der nachalarmierten Feuerwehrabteilung Irslingen geleistet.</p>
<p>Für die Rettung des leicht verletzten Fahrers wurde vorsorglich, nach Entscheidung durch den Notarzt, die Bergwacht Rottweil alarmiert. Die Rettung aus dem unwegsamen Gelände sollte möglichst schonend erfolgen, da anhand des Unfallbildes nicht auszuschließen war, ob es nicht doch weitere Verletzungen beim Fahrer gibt. Bis zum Eintreffen der Bergwacht, sägte die Feuerwehr den kürzesten Weg zur nächsten asphaltierten Straße frei. Mit einer Art Schlittentrage wurde der Fahrer letztendlich von der Bergwacht sicher zum Rettungswagen verbracht.</p>
<p>Zur Bergung des Fahrzeugs musste dann allerdings schweres Gerät angefordert werden. Die Seilwinde des Abschleppwagens reichte nicht aus, um das Fahrzeug zurück auf die Straße zu bringen. Ein Autokran bahnte sich vorsichtig den Weg zur abgelegenen Einsatzstelle und hob das verunglückte Fahrzeug über die Baumkronen hinweg auf befestigten Untergrund, bevor es von dort auf die Ladefläche des Abschleppers ging.</p>
<p>Zur Unfallursache und zur Schadenhöhe lagen bis zum Einsatzende keine Informationen vor.</p>
<p>Die Freiwillige Feuerwehr Dietingen war mit zwölf Einsatzkräften auf drei Fahrzeugen, die Bergwacht Rottweil mit sechs Einsatzkräften auf zwei Fahrzeugen, der Rettungsdienst &#8211; zusätzlich mit Notarzt, sowie die Polizei mit einer Streifenwagenbesatzung vor Ort. Einsatzende war gegen 21:00 Uhr.</p>
<p>
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<a href='https://kfv-rw.de/wp-content/uploads/2022/12/Bild-3-1-scaled.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="280" src="https://kfv-rw.de/wp-content/uploads/2022/12/Bild-3-1-500x280.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Gemeldeter Wohnungsbrand löst Vollalarm für Gesamtfeuerwehr Dietingen aus</title>
		<link>https://kfv-rw.de/gemeldeter-wohnungsbrand-loest-vollalarm-fuer-gesamtfeuerwehr-dietingen-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2022 05:26:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Einsätze 2022]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehr Dietingen]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehr Rottweil]]></category>
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					<description><![CDATA[Am frühen Donnerstagmorgen, 20. Oktober 2022, wurde gemäß der AAO die Gesamtfeuerwehr Dietingen gemeinsam mit Kräften aus Rottweil zu einem gemeldeten Wohnungsbrand (Brand „B3“) nach Dietingen gerufen. Gegen 07:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei alarmiert. Nachdem in einem Mehrfamilienhaus am Dietinger Postplatz einige Rauchmelder anschlugen und dichter Rauch aus einer Kellerwohnung gequollen war, riefen Anwohner die Feuerwehr. Brisanz hatte die ganze Angelegenheit in jedem Fall, denn es handelte sich um ein Mehrfamilienhaus mit acht Wohneinheiten. Bis zum Eintreffen der Feuerwehrabteilung Dietingen hatten aber bereits alle Bewohner&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am frühen Donnerstagmorgen, 20. Oktober 2022, wurde gemäß der AAO die Gesamtfeuerwehr Dietingen gemeinsam mit Kräften aus Rottweil zu einem gemeldeten Wohnungsbrand (Brand „B3“) nach Dietingen gerufen. Gegen 07:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei alarmiert.</p>
<p>Nachdem in einem Mehrfamilienhaus am Dietinger Postplatz einige Rauchmelder anschlugen und dichter Rauch aus einer Kellerwohnung gequollen war, riefen Anwohner die Feuerwehr.</p>
<p>Brisanz hatte die ganze Angelegenheit in jedem Fall, denn es handelte sich um ein Mehrfamilienhaus mit acht Wohneinheiten.</p>
<p>Bis zum Eintreffen der Feuerwehrabteilung Dietingen hatten aber bereits alle Bewohner das Haus vorbildlich verlassen. Nach dem Aufbau einer Wasserversorgung rückte ein Trupp unter Atemschutz in die Wohnung vor und fand in der Küche eine vor sich hin kokelnde Plastikschüssel neben einem Herd vor – der Bewohner hatte sich kurz zuvor auf dem Herd etwas zubereitet.</p>
<p>Nachdem kein offenes Feuer vorhanden war, das vor sich hinschmelzende Küchenutensil entfernt wurde und die Wohnräume und der Hausflur ausgiebig belüftet waren, konnte mit den Aufräumarbeiten begonnen werden. Die ebenfalls sehr zügig nach und nach anrückenden Feuerwehrabteilungen aus Böhringen, Rotenzimmern, Irslingen und Gößlingen brauchten indes nicht mehr einzugreifen.</p>
<p>Die Freiwillige Feuerwehr Rottweil brach die Einsatzfahrt mit der Drehleiter ab.</p>
<p>Im Einsatz war die Gesamtfeuerwehr Dietingen mit sechs Fahrzeugen und 39 Einsatzkräften, sowie der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und Notarzt, der organisatorische Leiter Rettungsdienst und die Polizei Rottweil mit einer Streifenwagenbesatzung. Zur Ursache und Schadenhöhe konnten bis Einsatzende noch keine Angaben gemacht werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Dietinger Gesamtfeuerwehr absolviert anspruchsvolle Hauptübung in Böhringen</title>
		<link>https://kfv-rw.de/dietinger-gesamtfeuerwehr-absolviert-anspruchsvolle-hauptuebung-in-boehringen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2022 14:50:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehr Dietingen]]></category>
		<category><![CDATA[Übung]]></category>
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					<description><![CDATA[Drei Einsatzstellen &#124; Brandbekämpfung, Personenrettung, technische Hilfeleistung und Gefahrgut &#124; 57 Einsatzkräfte An diesem Montagabend stand die diesjährige Hauptübung der Feuerwehr Dietingen mit ihren 5 Einsatzabteilungen auf dem Plan. Die Führungsriege rund um Gesamtkommandant Dominik Weißer hat sich intensiv auf diesen Abend vorbereitet und ein anspruchsvolles Übungsszenario entworfen, welches drei Einsatzstellen innerhalb eines Gebäudes in der Böhringer Hauptstraße vorsah. Um die Übung so realistisch wie nur möglich zu gestalten, wurden möglichst wenige Personen in den Übungsplan eingeweiht, sodass eine gezielte Vorbereitung nicht möglich war. Um 19.45 Uhr wurden die Wehren per&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Drei Einsatzstellen | Brandbekämpfung, Personenrettung, technische Hilfeleistung und Gefahrgut | 57 Einsatzkräfte</em></p>
<p>An diesem Montagabend stand die diesjährige Hauptübung der Feuerwehr Dietingen mit ihren 5 Einsatzabteilungen auf dem Plan. Die Führungsriege rund um Gesamtkommandant Dominik Weißer hat sich intensiv auf diesen Abend vorbereitet und ein anspruchsvolles Übungsszenario entworfen, welches drei Einsatzstellen innerhalb eines Gebäudes in der Böhringer Hauptstraße vorsah. Um die Übung so realistisch wie nur möglich zu gestalten, wurden möglichst wenige Personen in den Übungsplan eingeweiht, sodass eine gezielte Vorbereitung nicht möglich war.</p>
<p>Um 19.45 Uhr wurden die Wehren per 2 Meter Funk zu einem leerstehendem Bauernhaus gerufen, welches als Übungsobjekt diente. Beim Eintreffen der Abteilungen Dietingen, Irslingen, Böhringen, Gösslingen und Rotenzimmern stand das Gebäude bereits komplett unter Rauch. Als rauchspendendes Gerät wurde eine Nebelmaschine eingesetzt.</p>
<p>Direkt nach dem Eintreffen wurde zunächst die Hauptstraße halbseitig gesperrt, um ein sicheres Arbeiten der Einsatzkräfte zu ermöglichen. Parallel erkundeten die Gruppenführer ihre Einsatzstellen.</p>
<p><strong>Einsatzstelle #1: Brandbekämpfung mit Personenrettung</strong></p>
<p>Aufgrund der intensiven Rauchentwicklung war eine akute Gefahrenlage beim Eintreffen der Wehr sofort ersichtlich. Eine Wasserversorgung wurde, um den Verkehr auf der Hauptstraße noch einspurig laufen lassen zu können, von entfernter liegenden Unterflurhydranten rasch aufgebaut. Im Ernstfall wären hier jedoch die nächstgelegenen Hydranten verwendet worden. Parallel rüsteten sich die Atemschutzgeräteträger zum Vorrücken in den Innenangriff aus. Die Trupps bildeten eine zentrale Stütze im Übungsverlauf. Wie im realen Ernstfall, standen über den Übungsverlauf mehrere Trupps zur Ablöse bereit.</p>
<p>Schon bei dem Ausrüsten der Einsatzkräfte machten sich Personen im Obergeschoss des Gebäudes bemerkbar, die Hilfe benötigten.</p>
<p>Parallel zur Erkundung des Erdgeschosses machte sich ein Atemschutztrupp durch das enge Treppenhaus auf den Weg ins Obergeschoss. Eine Sicht im Gebäude war dabei kaum gegeben. Vor der Zimmertür der hilfesuchenden Person wartete schon die nächste Herausforderung: Die Tür war verschlossen. Die Wehrleute mussten diese zunächst gewaltsam öffnen, ehe sie zu den Personen vordringen konnte.</p>
<p>Nach dem Öffnen der Türe gestaltete sich die Lage weiter als herausfordernd, da mehrere Personen in dem Raum auf Hilfe warteten. Die Wehrleute forderten daher zur Verstärkung einen weiteren Atemschutztrupp an und kategorisierten die Personen in „offensichtlich verletzt“ und „unverletzt“.</p>
<p>Da mittlerweile der Brandherd im Erdgeschoss gelöscht war und der Fluchtweg durch das Treppenhaus weitestgehend rauchfrei gesetzt wurde, konnten die unverletzten Personen über das Treppenhaus in Sicherheit gebracht werden.</p>
<p>Die Kategorisierung ergab eine verletzte Person. Im realen Einsatzfall hätte diese zwar ebenfalls über das Treppenhaus gerettet werden können. Doch im erschwerten Übungsszenario war dies nicht gestattet, sodass sich die Wehrleute eine andere Lösung überlegen mussten, um die Person ins Freie zu bringen.</p>
<p>Zwischenzeitlich wurde von den Einsatzkräften vor dem Übungsobjekt ein zweiter Fluchtweg mittels Steckleiter aufgebaut. Die Wehrleute im Haus machten sich diese zu Nutze und beschlossen, die verletzte Person mittels Rettungsbrett über die Steckleiter nach außen zu befördern. In der Praxis wäre dies unter anderem notwendig, sofern eine Rettung durch das Gebäude – beispielsweise aufgrund der Rauchentwicklung im Treppenhaus – nicht möglich wäre. Dazu wurde die Person sicher auf dem Rettungsbrett fixiert. Seile dienten dann zur Eigensicherung der Wehrleute einerseits und zur Führung des Rettungsbretts auf der Leiter andererseits.</p>
<p>Nachdem dieses Vorhaben gelang, sollte ein noch anspruchsvolleres Szenario geübt werden: Die Crashrettung, auch Sofortrettung genannt. Sie ist immer dann nötig, wenn eine Person in einer akut lebensbedrohlichen Lage steckt und daher besonders schnell gerettet werden muss.</p>
<p>Übertragen auf das Übungsszenario in Böhringen wurde ein einsturzgefährdetes Gebäude in Vollbrand angenommen. Zunächst musste die Person wieder zurück in die ursprüngliche Position im Haus gebracht werden. Dann wurde sie an Gurten über die Hausfassade nach unten abgeseilt. Von unten sicherten mehrere Wehrleute die Person für den Fall eines Abrutschens aus den Gurten. Eine Puppe stellte sich für diesen Job freiwillig zur Verfügung, sodass selbstverständlich keine Person in Gefahr gebracht wurde.</p>
<p><strong>Einsatzstelle #2: Personenrettung unter Radlader</strong></p>
<p>Gleichzeitig zur Brandbekämpfung im Haus wurde ein anderes kritisches Einsatzgeschehen geprobt: Ein Radlader ist bei Umbauarbeiten in einer Scheune gegen eine tragende Stütze gefahren und hat in Folge einen Teileinsturz des Gebäudeteils verursacht sowie eine Person unter dem Radler eingeklemmt.</p>
<p>Die Feuerwehr sah sich bei dieser Einsatzstelle also gleich mit zwei Herausforderungen konfrontiert: Die Sicherung der einsturzgefährdeten Scheune und der Rettung der eingeklemmten Person, sowie der Betreuung des völlig unter Schock stehenden Arbeitskollegen der permanent in das Gebäude zu seinem verletzten Kollegen vordringen wollte.</p>
<p>Wie immer in solchen Fällen, hat die Sicherung der Einsatzstelle zunächst oberste Priorität. Deshalb machten sich die Kamerad:innen auf und installierten im ersten Schritt Stützen. Aufgrund der Größe des einsturzgefährdeten Bereichs nahm dieser Schritt bereits einige Zeit in Anspruch und forderte auch zusätzliches Material, wie Leitern und Bretter was zufällig an der Baustelle lagerte.</p>
<p>Nachdem der Bereich um den Radlader dann von Schutt befreit wurde, widmete sich die Feuerwehr der Personenrettung.</p>
<p>Die eingeklemmte Person war ansprechbar, jedoch verschlechterten sich die Vitalfunktionen zusehends. Um zur Person zu gelangen und diese zu retten, galt es, den Radlader anzuheben. Nur so konnte ein Zugang zur Person geschaffen werden, ohne diese gesundheitlich zu gefährden.</p>
<p>Im Verlauf dieses aufwändigen Szenarios sicherten die Wehrleute den Radlader und hoben ihn dann mithilfe eines Hebekissen und einem Wagenheber an. Während des Hebevorgangs wurde immer wieder mit Hölzern unterbaut um ein unbeabsichtigtes abrutschen von den Hebemitteln zu verhindern.</p>
<p>Nachdem dieser Zugang geschaffen wurde, konnte die Person auf dem Rettungsbrett fixiert und aus der misslichen Lage befreit werden.</p>
<p><strong>Einsatzstelle #3: Gefahrgut im Keller</strong></p>
<p>Die dritte Einsatzstelle des Abends stellte der Keller dar. Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde ein Schwelbrand mit Verdacht auf lagernde Gefahrstoffe im Untergeschoss gemeldet.</p>
<p>Die Wehrleute rückten daher, wie auch bei der Einsatzstelle #1, unter Atemschutz in das Gebäude vor. Hierzu musste jedoch die Hintertür verwendet werden, da nur so ein Abgang in den Keller möglich war.</p>
<p>Doch auch hier wartete eine spezielle Herausforderung: Die Hintertüre war verriegelt. Der Angriffstrupp musste deshalb zunächst die Türe mit dem Halligan-Tool gewaltsam öffnen, ehe ein Zutritt möglich war. Im verrauchten Keller fanden sich dann zwei Gasflaschen, die von den Kamerad:innen in Sicherheit gebracht werden mussten.</p>
<p>Da auch dieser Gebäudeteil durch den darüberliegenden Brand im Erdgeschoss verraucht war, musste der Kellerbereich ebenfalls rauchfrei gesetzt werden, was durch hydraulische Ventilation mittels Hohlstrahlrohr vom Gebäudeinnern nach außen erfolgte.</p>
<p>An allen drei Einsatzstellen stellte die hereinbrechende Dunkelheit ein erschwerender Faktor da. Die Gemeindewehr verfügt über mehrere Beleuchtungssätze – teilweise mobil, teilweise direkt am Fahrzeug verbaut und per Teleskop justierbar. Damit konnte die Einsatzstelle zügig ausgeleuchtet werden.</p>
<p>Die Feuerwehr Dietingen war an diesem Montagabend mit 57 Kräften bei der Übung in Böhringen vertreten. Zusätzlich zu den fünf Einsatzfahrzeugen war der Mannschaftstransportwagen im Einsatz, der die wartenden Wehrleute aus dem Gerätehaus in Böhringen zur Übungsstelle brachte. Übungsende war gegen 21.15 Uhr.</p>
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